Städtereise: Amsterdam August 2016

Amsterdam und die Windmühlen erleben

Amsterdam Zaanse Schans WindmühlenDiesmal war ich mit meiner Frau in Amsterdam. Wetter schön, Temperaturen angenehm, kein Wind. Nach dem Flug Linz-Wien-Amsterdam nahmen wir den Hotel-Shuttle Connexxion Bus, der uns direkt zu unserem Hotel „Casa 400„ gebracht hat. Das 3 Sterne Superior Hotel ist preiswert und sehr gut gelegen (nahe der Amstelstation). Neben einem kleinen Kanal gelegen verfügt das Casa 400 über Alles, was man so braucht. Saubere Zimmer, Restaurant, WLAN, Radverleih, Snackautomat, Handy-Ladestationen, PC- und Druckerservice usw. Das Publikum war sehr gemischt und der Aufenthalt war sehr angenehm. Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt.

Amsterdam Tag 1

Zu Fuß ca. 5 Minuten zur Amstelstation – von dort verkehren Zug, Metro, Tram und Bus. Mit einem 4-Tages Travelticket für 21 Euro waren wir die ganze Zeit flott mit allen Verkehrsmitteln unterwegs. Zuerst mit der Metro zur „Centraalstation“ Amsterdam Central (5 Stationen) und von dort 3 Minuten zum Steg der Grachtenrundfahrt. Wir haben uns für Lindbergh Tours und Lovers Canal Cruises entschieden und freuten uns über eine sehr angenehme Fahrt durch die Kanäle. Es gab viele Highlights entlang der Strecke und so kamen wir auch am Anne Frank Haus vorbei. Ein mehrsprachiger Audio-Guide informiert optimal und gelegentlich meldet sich auch der Kapitän zu Wort. Unser Boot war nur halbvoll und die Stunde ging leider schnell vorbei.

Aufgrund des schönen Wetters waren wir zu Fuß und mit der Tram unterwegs. So konnten wir viel vom Zentrum Amsterdams sehen und uns einen Überblick verschaffen. Anschließend besuchten wir den Vondelpark, in dem wir uns – ähnlich wie im New Yorker Central Park – gleich mal kräftig verlaufen hatten. Dieser ungeplante Umweg brachte uns jedoch zu einer sehr netten Gaststätte mit netter Atmosphäre direkt am Kanal mit Blick auf den Park. Im Park finden sich – wie überall in Amsterdam – zahllose Radfahrer, Läufer und Fußgänger, die sich hier eine Pause oder in Picknick vergönnen. Am Nachmittag schlenderten wir durch die Parks zwischen den Mussen und labten uns mit einer guten Tasse Kaffee im Rijks direkt neben dem Rijksmuseum gelegen mit exquisitem Ambiente.

Amsterdam Tag 2

Ausflug zu den Windmühlen von Zaanse Schans. Von der Centraalstation mit dem Connexxion Bus 391 (Tagesticket 10 Euro für den ganzen Tag in der Region) direkt zur Haltestelle Zaanse Schans Museum – Fahrtdauer ca. 45 Minuten im bequemen Bus. Das Museum gibt einen guten Überblick und hier kauft man auch die Tickets. Die Windmühlen sind im Privatbesitz und werden teilweise noch aktiv betrieben. An einigen Mühlen ist Eintritt zu bezahlen, andere kann man gratis besuchen. Führungen und Workshops zeigen die alten Techniken und es gibt viele traditionelle Produkte wie Holzschuhe vom Hersteller, Käse, Kakaoprodukte, Webwaren und vieles mehr. Tipp: rechts entlang der Windmühlen gehen und dann für 1 Euro die Fähre über den See nehmen. Dort finden sich viele typische Häuschen mit wunderschönen Gärten.

Auf der Rückfahrt machten wir einen Zwischenstopp im Zaandam Center (Haltestelle Het Mennistenerf). Hier befindet sich das Zar Peter Huise und ein komplettes Shopping Village mit bekannten Marken. Im Village findet sich auch ein Haus, das aussieht, wie ein Lego Haus. Nach einer wohlverdienten Ruhepause am nachmittag sind wir dann am Abend losgezogen, um Amsterdam bei Nacht und speziell das berühmte Rotlichtviertel zu besichtigen. Gegen 21.30h waren die Menschenmenge schon recht groß und die vielen leicht bekleideten Damen hinter den Auslagen zauberten mit ihren animierenden Gesten so manches Lächeln in die Gesichter. Falls der kleine Hunger kommt – unbedingt die Preise vorher ansehen. Mein Hunger war leider größer als mein Sichtfeld und so kosteten 2 Pizzastücke (aufgewärmt und ohne Geschmack) mit 2 kleinen Eisteeflaschen 21 Euro.

Amsterdam Tag 3

Besuch im Van Gogh Museum – einfach genial – die Karten aber unbedingt Online bestellen. Es gibt einen Audio-Guide für 5 Euro, den ich euch nur empfehlen kann. Auch weniger Kunstinteressierte verbringen hier einige Stunden. Fotografieren ist leider im Museum verboten und wird streng überwacht. Am Nachmittag kauften wir ein Ticket nach The Hague (Den Haag), um den Strand in Scheveningen mit seinen vielen Bars, Restaurants und Cafes zu entdecken und am Abend das Vuurwerksfestival (Feuerwerksfestival) zu erleben. Für 20 Euro pro Ticket gehts von Amsterdam Central nach Den Haag Central in ca. 50 Minuten. Eventticket für das Feuerwerksspektakel inkl. ganztägig öffentliche Verkehrsmittel 6,50 Euro pro Person. Mit der Tram 1 Richtungen Scheveningen mit Zwischenstopp am Friedenspalast, wo der internationale Gerichtshof seinen Sitz hat. Am Meer angekommen war es schön, aber sehr windig – speziell am Pier, wo das neue Riesenrad und ein Turm mit Bungee-Möglichkeit zu finden sind. Wir haben noch ein schönes Plätzchen im Grill Restaurant in erster Reihe hinter der Plexi Windschutzwand bekommen. Hier war es nahezu windstill, das Essen war sehr lecker und wir konnten uns das erste Feuerwerk um 21:45 h von hier aus ansehen. Zufrieden aber müde ging es mit dem letzten Zug zurück nach Amsterdam.

Amsterdam Tag 4

Lecker frühstücken, auschecken und die Koffer im Luggage room parken, weil der Flug erst abends startet. Es schüttet in Strömen – daher gehts heute ausnahmsweise mit dem Taxi für 15 Euro direkt zum Rijksmuseum. Das Gebäude an sich ist schon sehr beeindruckend und riesig. Man kann hier sicherlich einen ganzen Tag verbringen, aber wir waren nach 3 Stunden fertig, weil hier auch viele nationale Künstler ausgestellt sind, mit denen wir nichts am Hut haben. Die Sonne lässt sich zwischendurch wieder blicken, deshalb besuchen wir nochmals den Hauptplatz für eine Tasse Kakao und saugen die entspannte Stimmung in Amsterdam nochmals so richtig in uns auf. Dann noch schnell in ein paar kleine Geschäfte und zurück ins Hotel, wo uns der Shuttlebus mit etwas Verspätung abgeholt hat.

Fazit: Amsterdam im Sommer und das Hotel Casa 400 kann ich definitiv empfehlen!

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